Ebert Umzüge – Ein Erfahrungsbericht

Warum sollte man nicht auf ein Umzugsunternehmen verzichten?

Umzugstipps: Erfahrungsbericht eines „alten Hasen“

In meinem ganz persönlichen Bericht erfahren Sie, warum Sie die Umzugstipps der Profis der Umzugsunternehmen unbedingt beherzigen sollten. Die Kooperation mit einer guten Umzugsfirma erspart Ihnen viel Ärger, der einen komplett privat organisierten Umzug zur schier unlösbaren Herausforderung machen kann. Nach insgesamt zehn eigenen Umzügen und mehreren für Familienangehörige betreute Wohnungswechsel habe ich so einige Dinge erlebt und möchte Ihnen gern erklären, wie Sie Pannen beim Umzug vermeiden können.

Firmenumzug mit Ebert Umzüge

Selbst packen oder einen Full-Service-Umzug buchen?

Wer seine Umzugskartons selbst ein- und auspackt, spart bei den Umzugskosten. Das ist einer der Umzugstipps, die man häufig von Bekannten und Freunden bekommt. Aber ist diese Ersparnis all die Nachteile wert, die aus dem Packen in Eigenregie resultieren? Meine Meinung: Schonen Sie Ihre Nerven und lassen Sie die Profis packen! Als alleinerziehende Mutter habe ich mehrfach erlebt, was es bedeutet, sich wochenlang durch ein Chaos mit insgesamt an die 100 Umzugskartons und unzähligen Koffern, Körben und Säcken zu wuseln. Der Weg durch die Wohnung war der reinste Hindernisparcours mit permanenter Verletzungsgefahr, weil die Kinder die Kartonstapel als willkommenen Spielplatz genutzt haben. Es ist kaum machbar, weiter zu packen und gleichzeitig zwei sehr agile Kids im Auge zu behalten.

Private Umzugshelfer sind nicht immer zuverlässig!

Eigentlich kann ich mich immer auf meine Freunde und Freundinnen verlassen, doch bei einem Umzug habe ich eine böse Überraschung erlebt. Mehrere Umzugshelfer konnten die Zusage nicht einhalten. Ein Freund musste arbeiten, obwohl er Urlaub eingetragen hatte, weil ein Kollege durch einen Arbeitsunfall ausgefallen war. Ein Pärchen, das helfen wollte, wurde akut krank und stand deshalb nicht zur Verfügung. Drei weitere Helfer, die sich als Möbelträger betätigen wollten, saßen mit einer Panne auf der Autobahn fest. Das „Ende vom Lied“ war, dass wir den Umzug mit dem Hausrat einer kompletten Drei-Raum-Wohnung zu viert stemmen mussten. Sie wollen ein solches Risiko nicht eingehen? Dann beherzigen Sie einen meiner Umzugstipps! Sichern Sie sich die doppelte Zahl der Umzugshelfer, die Sie tatsächlich brauchen, oder beauftragen Sie eine Umzugsspedition! Fällt dort jemand aus, sorgt die Firma dafür, dass Sie trotzdem ausreichend Möbelträger zur Verfügung haben.

Das Team von Jens Ebert - Umzugsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

Vermeiden Sie Probleme mit dem Umzugswagen!

Bei einem (binnen weniger Tage zu realisierenden) Umzug hatte mir jemand aus der Verwandtschaft als Umzugswagen einen sehr kostengünstigen LKW aus den Beständen seines Arbeitgebers angeboten. Allerdings war es ein offener Sattelauflieger, aber das war mir egal, denn der DWD hatte trockenes Wetter für den Umzugstag vorausgesagt. Was passierte? Am Umzugstag schüttete es „wie aus Gießkannen“. Obwohl wir Gartenteichplanen über die Möbel und den Hausrat spannten, waren viele Dinge nass und mussten aufwändig getrocknet werden.

Noch schlimmer kam es bei einem anderen Umzug. Als wir den gebuchten Umzugstransporter von der Autovermietung abholen wollten, hatte dieser eine technische Panne und wir mussten uns als Alternative mit einem deutlich kleineren Lieferwagen begnügen. Glück im Unglück: Der Umzug ging nur über eine kurze Distanz. Trotzdem brauchten wir deutlich mehr Zeit, als wir eingeplant hatten. Die Konsequenz war, dass wir die Möbel erst am nächsten Tag aufbauen konnten und deshalb bei Bekannten übernachten mussten. Meine Schlussfolgerung aus dieser Erfahrung für meine persönlichen Umzugstipps: Mache nie wieder einen Umzug ohne die Unterstützung von Umzugsprofis! Eine große Umzugsspedition hat immer Fahrzeuge in Reserve, die sie bei einem Ausfall eines Umzugswagens einsetzen können.

Umzugskartons zeitig packen? – Vorsicht, denn manchmal ist das riskant!

Ein Familienumzug muss langfristig vorbereitet werden. Dieser Punkt in den professionellen Umzugstipps ist richtig. Nur sollten Sie nicht zu früh damit beginnen, die Umzugskartons zu packen! Ich bin jemand, der anstehende Aufgaben gern mit einem ordentlichen Zeitpuffer erledigt. Das kann böse „nach hinten losgehen“, wie ich bei einem Umzug festgestellt habe. Der Umzug sollte Ende September stattfinden und ich begann bereits vier Wochen vorher damit, unsere Kleidung einzupacken. Winterkleidung braucht man im September noch nicht. Das dachte ich und lag damit komplett falsch. Ein früher Kälteeinbruch zwang mich dazu, einige Kartons wieder auszupacken. Dabei war ich sehr froh, dass ich einen wichtigen Umzugstipp der Profis beachtet hatte. Dank einer detaillierten Beschriftung (sowohl auf dem Deckel als auch an beiden Schmalseiten der Umzugskartons) musste ich wenigstens nicht nach den benötigten Kleidungsstücken suchen. Trotzdem hatte ich doppelte Arbeit, die eigentlich vermeidbar gewesen wäre, wenn ich nicht so zeitig die Umzugskartons gepackt hätte.

Umzug mit Zuschüssen bei Pflegebedürftigkeit

Seniorenumzüge nie ohne eine erfahrene Umzugsfirma planen!

Auch das hat mich die Erfahrung gelehrt. Ich war stets der Ansprechpartner, wenn Umzüge in der Familie organisiert und realisiert werden mussten. Das schlimmste Umzugschaos hat mir meine Großmutter beschert. Sie wollte partout keine Umzugsfirma beauftragen, obwohl ich ihr nachdrücklich dazu geraten hatte. Meine Oma fing entgegen unserer Absprache allein mit dem Packen an und nutzte dafür alle möglichen Kartons aus dem Supermarkt, um die Kosten für „richtige“ Umzugskartons zu sparen. Die Verladung auf den Umzugstransporter war dadurch „Schiebefax für Fortgeschrittene“ und kostete unnötig viel Zeit. Bei mehreren Kartons riss der Boden, weil sie dem Gewicht nicht gewachsen waren. Glücklicherweise gab es keinen großen Schaden, weil sich Bücher und Bettwäsche darin befanden. Außerdem hatte sie glatt vergessen, dass das Werkzeug in der neuen Wohnung sofort benötigt wird. Wegen der fehlenden Beschriftung der Umzugskartons (meine Oma hatte sämtliche Umzugstipps ignoriert) musste ein Helfer nach Hause fahren und seine Werkzeugkiste holen. Glücklicherweise wohnte er in der Nähe. Für Senioren sind die Angebote für Full-Service-Umzüge einer Umzugsspedition immer die bessere Wahl als ein Umzug in Eigenregie. So können solche Pannen nicht passieren und sie haben weder Chaos noch Unfallgefahren in der alten und der neuen Wohnung.

Kombinierte Familienumzüge bergen Risiko für Pannen und Probleme!

Als mein Sohn mit seiner Freundin zusammenziehen wollte, war ich wieder einmal als Umzugskoordinator „flügge“. Trotz der Ersparnis bei den Umzugskosten würde ich ein solches Projekt nie wieder wagen, sondern ein erfahrenes Umzugsunternehmen beauftragen. Die erste Überraschung erlebten wir nach einer 750-Kilometer-Fahrt bei seiner Ex-Freundin, denn die mitzunehmenden Möbel waren nicht (wie eigentlich vereinbart) demontiert. Weil wir damit nicht gerechnet hatten, fehlte natürlich auch das Werkzeug. Das mussten wir uns bei hilfsbereiten Nachbarn zusammenborgen und kamen erst Mitternacht wieder weg. Bloß gut, dass wir mit zwei Fahrern unterwegs waren, sonst hätten wir die fast 800 Kilometer lange Fahrt zur neuen Wohnung nicht geschafft.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu seiner neuen Freundin, um auch dort den Hausrat und die Möbel abzuholen. Als ich in die Wohnung kam, traf mich fast der Schlag. Dort waren sogar die Schränke noch rappelvoll. Sie hatten sich nicht einmal Umzugskartons besorgt und ich beglückwünschte mich dazu, dass ich einen Schwung Kartons mitgenommen hatte, um sie bei der Beladung zu zerlegen und die Pappen als Kratzschutz für die Möbel zu verwenden. Die privaten Umzugshelfer vor Ort ignorierten zudem meine Anweisungen und brachten alles in einer wahllosen Reihenfolge herunter. Um trotzdem eine solide Ladungssicherung zu gewährleisten, stand ein Großteil der Möbel und Kartons auf dem Hof und blockierte vorübergehend sogar die Feuerwehrzufahrt. Ein Bußgeld blieb uns nur deshalb erspart, weil zufällig an dem Tag kein Streifenwagen vorbeikam und auch kein Feuerwehreinsatz notwendig war.

Mein Fazit aus diesen Erlebnissen: Verlassen Sie sich nie auf rund um einen Umzug von den (privaten) Beteiligten gegebene Zusagen, sondern greifen Sie lieber in den Geldbeutel und lassen die Umzüge von einer Spedition machen!

Mit den fleißigen Helfern der Spedition Ebert habe ich bei meinen letzten beiden Umzügen sehr positive Erfahrungen verbucht. Es ging schnell und ohne jegliche Pannen und Probleme. Die mit der Unterstützung der Umzugsprofis verbundene Schonung der Nerven und der Kraft ist mit Geld nicht zu bezahlen. Das ist der wichtigste Umzugstipp, den ich Ihnen als „alter Hase“ geben kann.

Janina Mendel, August 2021